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Glossar – Optik und Hörakustik

Alles rund um das Auge

Sie interessieren sich für die Welt der Optik bei SCHÜTT in Ludwigsburg? Erfahren Sie hier Wissenswertes über die Fachbegriffe der Medizin, modernen Optometrie und Augenoptik. Bitte klicken Sie auf die jeweiligen Begriffe.


Akkomodation

Hiermit bezeichnet man eine dynamische Anpassung der Brechkraft des Auges. Sie führt dazu, dass ein Objekt, das sich in einer beliebigen Entfernung scharf auf der Netzhautebene abgebildet wird und somit eine wesentliche Voraussetzung für deutliches Sehen erfüllt wird.

AMD

Unter dem Begriff Makuladegeneration versteht man eine Gruppe von Erkrankungen der Netzhaut des Auges, die die Makula lutea („Gelber Fleck“) betreffen. Bestandteil dieses Areals ist der „Punkt des schärfsten Sehens“ (Fovea centralis). Wenn in diesem Bereich ein Funktionsverlust von unterschiedlichen Zellen vorliegt, kann dies in vielen Fällen zu hochgradiger Sehbehinderung und Blindheit führen. Die weitaus häufigste Form ist die altersbedingte Makuladegeneration (AMD). In den Industriestaaten ist AMD die häufigste Ursache der Erblindung bei über 50-Jährigen. Es werden zwei Formen der Makuladegeneration unterschieden: Die trockene Form macht ca. 80% der Fälle aus und schreitet meist langsam und schleichend voran. Auch wenn die trockenen AMD harmloser erscheint, kann auch sie starke Sehbeeinträchtigung hervorrufen. Die feuchte Form ist eine sehr schnell verlaufende Art der Makuladegeneration.

SCHÜTT in Ludwigsburg unterstützt die Gesundheitsvorsorge Ihrer Augen: Schädigungen der Makula sind durch einen „Amslergittertest“ sehr schnell zu erkennen. Zudem können wir mit der modernen medizinischen Lasertechnologie des EasyScan Aufnahmen Ihrer Netzhaut erstellen und so schnell erste Anzeichen von Auffälligkeiten erkennen.

Grauer Star

Der graue Star beschreibt eine hellgraue Verfärbung der Pupille, verursacht durch eine fortgeschrittene Trübung der Augenlinse. Das Sehvermögen nimmt stetig ab und die Umgebung wird mehr und mehr wie durch einen dichten Schleier wahrgenommen. Unbehandelt kann Grauer Star zur Erblindung führen, mit einer Operation kann die Erkrankung aber gut behandelt werden.

Grüner Star

Grüner Star, das sogenannte Glaukom, ist eine Augenkrankheit, die zu Schädigung des Sehnervs und der Netzhaut führt. Oftmals ist ein erhöhter Augeninnendruck der Auslöser für ein Glaukom. In vielen Fällen kann jedoch auch bei normalem Augendruck ein Glaukom entstehen. Bei einer Schädigung des Sehnervs sind die Folgen Gesichtsfeldausfälle bis hin zum Verlust der Sehleistung.
SCHÜTT unterstützt die Gesundheitsvorsorge Ihrer Augen: Bei einer Optometrische Augenprüfung messen wir nicht nur die für Sie perfekte und optimale Brillenstärke, sondern messen auch Ihren Augeninnendruck. Mit einem Netzhaut Screening können unsere geschulten und speziell ausgebildeten Mitarbeiter frühe Anzeichen eines Glaukoms erkennen und Sie ggf. zum Augenarzt übersenden.

Hyperopie

Hier handelt es sich umgangssprachlich um Weitsichtigkeit. Der Betroffene sieht also in der Ferne (daher die Bezeichnung „weit-sichtig“) besser als in der Nähe. Die Hyperopie ist vor allem genetisch bedingt.

Keratograph

Ihre Augen sind so einzigartig wie ein Fingerabdruck. Mit über 20.000 Messpunkten werden die Augen berührungslos analysiert und vermessen.

Keratokonus

An dieser speziellen Erkrankung der Hornhaut leiden die wenigsten Menschen. Die Hornhaut wölbt sich im mittleren Teil kegel- oder konusförmig nach vorn (Ausdünnung und Verformung der Hornhaut). Diese Vorwölbung erzeugt eine schlechtes Sehen, da keine saubere Abbildung im Auge mehr stattfinden kann. Um dies zu Korrigieren ist es möglich eine formstabile Kontaktlinse anzupassen. Diese gleicht die Vorwölbung aus und sorgt so für eine deutlich bessere Sehleistung.

MKH-Mess- und Korrektionsmethodik

Dies ist ein Versuch, mit Hilfe so genannter Prismengläser in Brillen (Prismenbrille) Ermüdungserscheinungen beim Sehen und damit auch eine Lese Rechtschreibstörung (LRS) zu bessern.

Myopie

Ist eine Kurzsichtigkeit. Man bezeichnet eine bestimmte Form von optischer Fehlsichtigkeit (Ametropie) des Auges. Sie ist zumeist Folge entweder eines zu langen Augapfels oder einer für seine Länge zu starken Brechkraft der optisch wirksamen Bestandteile. Das Ergebnis ist ein Abbildungsfehler, der weit entfernte Objekte unschärfer erscheinen lässt als nahe gelegene – der Betroffene sieht also in der Nähe (daher die Bezeichnung „kurz-sichtig“) besser als in der Ferne.

Pachymetrie

Die Pachymetrie ist ein Diagnoseverfahren zur Messung der Hornhautdicke des Auges. Die Hornhaut bildet als Teil der äußeren Augenhaut die vordere, lichtdurchlässige Schutzschicht des Auges, sozusagen die „klare Windschutzscheibe des Auges“. Bei Verdacht auf verschiedene Krankheiten, wie etwa Grüner Star (Glaukom) oder bei einem möglichen Keratokonus (Ausdünnung und Verformung der Hornhaut) ist diese Untersuchungstechnik essentiell. Darüber hinaus wirkt sich die Dicke der Hornhaut maßgeblich auf die Ergebnisse weiterer Augenvermessungsverfahren aus, wie z. B. bei der Bestimmung des Augeninnendrucks. Daher ist es unumgänglich, im Vorfeld weiterer Untersuchungen an den Augen die Dicke der Hornhaut präzise zu bestimmen.

Presbyopie

Als Presbyopie, auch Alterssichtigkeit beziehungsweise Altersweitsichtigkeit genannt, bezeichnet man den fortschreitenden, altersbedingten Verlust der Nahanpassungsfähigkeit des Auges mittels Akkommodation. Ein scharfes Sehen in der Nähe ist deshalb ohne geeignete Korrektur nicht mehr möglich.
Altersichtigkeit: Mit zunehmendem Alter verringert sich die Elastizität der Augenlinse und damit auch ihr Akkomodations-Vermögen, so dass ein scharfes Sehen in der Nähe nicht mehr möglich ist.

Prismenbrille

Im Fall einer sogenannten Winkelfehlsichtigkeit (Strabismus, Schielen oder Lähmungsschielen), die das Auftreten von Doppelbildern zur Folge hat, ist eine sogenannte Prismenkorrektur der Augen nötig. Sie ermöglicht dem Auge eine entspannte Augenstellung.

Refraktion

Der Begriff axiale Refraktion bezeichnet in der Optometrie und Augenheilkunde den Brechwert der optischen Korrektur, mit der zusammen ein bestimmtes Auge ohne Akkommodation ein scharfes Bild eines in unendlicher Entfernung befindlichen Objekts erzeugt. Ist dieser Wert Null, spricht man von Normalsichtigkeit.
Zu unterscheiden ist zwischen einer objektiven Refraktion, die mittels einer apparativen Anordnung gemessen und durch die Brechungseigenschaften des Augapfels bestimmt wird, und der subjektiven Refraktion, die eine Auskunft des Untersuchten über die wahrgenommene Bildschärfe erfordert und den Einfluss weiterer Größen auf die Wahrnehmung berücksichtigt.

Tonometrie

Mit Tonometrie wird die Messung des Augeninnendrucks bezeichnet, dessen Erhöhung über den Normalwert hinaus in der Regel einen der wichtigsten, jedoch nicht den einzigen Risikofaktor für einen Grünen Star (Glaukom) darstellt. Er wird in mmHg gemessen und beträgt bei einem gesunden Erwachsenen zwischen 10 und 21 mmHg.

Winkelfehlsichtigkeit

In der Augenoptik wird damit ein verstecktes (auch: latentes) Schielen bezeichnet. Dieses unterscheidet sich von anderen latenten Schielformen darin, dass es mit ausschließlich einer einzigen Untersuchungsmethode festgestellt und gemessen wird, die der Augenoptiker und Uhrmacher Hans-Joachim Haase entwickelt hat. Eine weitere Eigenheit besteht darin, dass für ein so erkanntes Schielen ausschließlich eine Art der Behandlung empfohlen wird, nämlich mit speziellen Prismengläsern.

Zylinder / Hornhautverkrümmung / Astigmatismus

Der Fachausdruck „Astigmatismus“ kommt aus dem Griechischen und bedeutet übersetzt „Stabsichtigkeit“. Ein Punkt wird im Auge nicht als Punkt sondern viel mehr als Linie dargestellt. Dies wird mit Hilfe eines Zylinders korrigiert. Somit wird ein Punkt wieder als Punkt abgebildet und ist somit deutlich präziser.


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Alles rund um das Ohr

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Bilaterale Hörversorgung

Unter bilateraler Hörversorgung versteht man die beidseitige Versorgung mit zwei gleichen Hörsystemen, z.B. zwei Hörgeräte, zwei Cochlea-Implantate.

Cochlea

Die Hörschnecke wird auch Cochlea genannt. Sie wandelt mechanische Schwingungen der Haarzellen in Nervenaktivität um.

Cochlea-Implantat

Ein Hör- bzw. Cochlea-Implantat bezeichnet eine implantierbare, elektronische Hörhilfe für Menschen mit schwerer bis hochgradiger Schallempfindungsschwerhörigkeit.

Dezibel

Die Lautstärke eines Schallsignals wird in Dezibel (dB) angegeben. Als Faustformel gilt, dass 10 dB Unterschied etwa als doppelte bzw. halbe Lautstärke wahrgenommen wird. Ab einem Dauerschallpegel von 60 Dezibel treten Stressreaktionen im Schlaf auf, ab 80 Dezibel kann die Gesundheit leiden. Die Schmerzgrenze liegt bei 130 Dezibel, dann hält sich ein Mensch automatisch die Ohren zu. Lärmeinwirkung von 150 Dezibel verursacht in Sekunden irreparable Schäden.

Frequenz

Die Frequenz ist die Tonhöhe eines Schallsignals. Die Maßeinheit für Frequenz ist Hertz (Hz).

HdO-Hörgeräte

“Hinter-dem-Ohr-Hörgeräte” bieten ein größeres Platzangebot für Elektronik und Batterien, was die Verstärkungsleistung ebenso wie die Betriebslaufzeit erhöht.

Hörentwicklung

Die Hörentwicklung ist die Phase, in der sich das kindliche Gehör entwickelt. Die ersten beiden Lebensjahre gelten für eine normale Hörentwicklung als die wichtigsten.

IdO-Hörgeräte

Bei “In-dem-Ohr-Hörgeräte” wird die Elektronik in eine individuell angefertigte Hohlschale eingearbeitet Sie werden direkt im Hörkanal bzw. im äußeren Gehörgang getragen. IdO-Hörgeräte werden wiederum unterteilt in Unterarten, abhängig von der Tiefe des getragenen Modells. Diese Art Hörgeräte wird speziell empfohlen für Betroffene mit leichtem bis mittlerem Hörverlust.

Knochenleitungshörgerät

Bei Knochenleitungshörgeräten handelt es sich um spezielle Hörgeräte, die keinen Schall, sondern starke Vibrationen erzeugen. Sie werden nicht in den äußeren Gehörgang eingeführt, sondern auf den Schädelknochen hinter dem Ohr aufgesetzt. Die Vibration wird unter Umgehung des Mittelohres direkt ins Innenohr übertragen. Dies bezeichnet man als Knochenleitung.

Zumeist werden Knochenleitungshörgeräte mit einem Brillengestell als Hörbrillen ausgeführt. Das Mikrofon und die Elektronik können in einen Brillenbügel eingebaut sein, dessen abgebogenes Ende auf dem Schläfenbein hinter der Ohrmuschel anliegt und die Vibrationen an das Felsenbein überträgt, das das Innenohr umhüllt.

Ohrpassstück/Otoplastik

Das Ohrpassstück stellt die Verbindung zwischen Ohr und Hörgerät her. Es wird individuell an die Form der Ohrmuschel und des Gehörgangs angepasst.

Pädakustik/Pädakustiker

Pädakustik ist die Hörgeräteversorgung bei Kindern. Der Pädakustiker ist ein Akustiker mit einer speziellen Zusatzausbildung für kindgerechte Hörgeräteanpassung und entsprechend technischer sowie räumlicher Ausstattung.


Online Terminkalender

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